Cookie Monster Alarm – Die besten Chocolate Chip Cookies

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Es war wieder einmal ein typischer Sonntag und da ist es bei mir keine Überraschung, dass nach dem Mittag der Appetit auf Süßes einsetzt… auf etwas Gebackenes, um es genau zu nehmen. Bisher konnte ich das Problemchen ja recht easy mit Waffeln oder Streuselkuchen lösen, doch heute musste ich zu meiner Enttäuschung feststellen, dass leider mein Waffeleisen verliehen haben und nicht genug Butter und Marmelade für den Kuchen da wäre. Das ist nun eine Zwickmühle…

Noch einmal Pudding aus dem Topf löffeln? Nee, besser heute mal nicht. Nutella-Tassenkuchen? Nope, grad gar keinen Appetit drauf. Überlegen wir mal – da muss es doch etwas Leckeres geben… Aber na klar: vor ein paar Stunden hatte ich den Newsletter von Kitchen Stories bekommen, in dem die sechs beliebtesten Cookie-Rezepte aus dem KS-Team vorgestellt wurden. Hach wie passend 😉 Cookies also? COOKIES!! 🍪🍪🍪

Da freut sich selbst das Krümelmonster drauf

Dem Namen alle Ehre machen

Die Auswahl an Rezepten für Cookies ist riesig und ob es „Das perfekte Rezept“ gibt, wage ich sowieso zu bezweifeln. Aber: es schadet ja nicht, einige auszuprobieren. Ich opfere mich natürlich schweren Herzens für euch auf, diese zu testen. Ich hatte vor einer halben Ewigkeit – noch vor dem Umzug raus Hannover – schon einmal solche Cookies gemacht, aber die waren so semi-gut. Zwar waren sie recht lecker, ja, aber auch sehr trocken und nicht so schön weich, warm und „gatschig“, wie bei den gekauften Cookies, die man bei den Barista-Ketten so bekommt. Meine waren eher so nach dem Motto „abgepackte American Cookies von Supermarktkette XY“. Also leider nicht so lecker wie erhofft.

Meine Hoffnung war daher groß, dass eines der angepriesenen Rezepte mich vom Hocker hauen und an die Cookies der Coffee Shops rankommt. Sechs Rezepte standen zur Auswahl, aber eines hat mich besonders angesprochen – der sogenannte Best Big, Fat, Chewy Chocolate Chip Cookie. Ja oder, da schon allein der Name es so richtig in sich 😀 Ihr versteht sicherlich, warum an der Stelle bereits die Entscheidung gefallen ist, oder?

Die Zutatenliste war recht überschaubar und da ich beim letzten Einkauf endlich mal wieder eine Packung Mehl abstauben konnte, stand meinem Sonntagsvorhaben nichts mehr im Wege – Yay! Was für die Cookies gebraucht wird:

  • Backnatron – 1/2 TL
  • Brauner Zucker – 200 g
  • Butter (geschmolzen) – 170 g
  • Ei – 1
  • Mehl – 270 g
  • Salz- 1/2 TL
  • Schokotropfen oder geraspelte Schokolade – 350 g
  • Vanilleextrakt – 1 EL
  • Zucker – 100 g

Wie ihr seht, sind das keine ausgefallenen Zutaten und wenn man für ein voriges Backprojekt schon mal ein Päckchen Backnatron gekauft hatte, ist auch das irgendwo im Schrank oder der Schublade vorhanden. Also nicht lang schnacken, Ofen vorheizen und ran an die Cookies-Produktion!

„Natürlich kann man sich aufregen…

… man kann aber auch Kekse essen.“

Das Krümelmonster

Also erst einmal die „trockenen“ Zutaten abwiegen und in dem Falle das Mehl und das Backnatron in der Schüssel mischen. Mist, erster Denkfehler: anstatt irgendeine Schüssel zu nehmen, habe ich aus Gewohnheit die Schüssel meiner Kitchen Aid genommen. Warum das doof war? Nun ja, wenn man weiter liest, wird nun die Butter geschmolzen und anschließend mit beiden Sorten Zucker aufgeschlagen. Ich habe davon leider nur eine zuhause… damn it. Also endlich eine zweite Schüssel für das Maschinchen auf die Einkaufsliste schreiben und die Mehl-Natron-Mischung in eine andere Schüssel kippen. Weiter geht’s! Die geschmolzene Butter darf nun in die Schüssel und der Zucker hinterher. Ja ich weiß – ganz schön viel Zucker! Hab‘ ich auch gedacht… aber ganz ehrlich – wer achtet bei solchen Leckereien bitte auf Butter und Zucker?! Genau, das ist ja quasi überflüssig, also Gedanken beiseite schieben und weiter im Text.

Work in Progress 🙂

Während die Maschine rührt, schlage ich das Ei auf und gebe es mit dem Vanilleextrakt dazu. Anschließend gebe ich die Mehl-Natron-Mischung sowie das Salz nach und nach dazu. Dann lass ich meinen roten Blitz ein wenig für mich rühren und bin jetzt schon etwas erstaunt, wie gleichmäßig und yummy der Teig aussieht. Nach ein paar Minuten nehme ich die Schüssel raus und hebe die Schokotropfen unter, von denen ich leider – Schande über mein Haupt – nur noch 250 g in meiner Backschublade auftreiben kann. Die restlichen sind eventuell, also vielleicht, ab und zu in mein morgendliches Porridge gehüpft 😇 Na ja, nützt nichts – reicht aber nach dem Unterrühren für meine Ansprüche auch aus. Passt schon 🙂 Dann geht es auch schon in den Endspurt, nämlich ans Formen der Cookie-Dough-Kugeln. Da ich nicht so einen fancy Eisportionierer zuhause habe – wir löffeln unser Eis eben aus der Packung, so what – portioniere ich mit meinen Händen, die ja sowieso durch das Formen klebrig werden. Und dann heißt es auch schon ab in den 165 Grad heißen Ofen und ca. 8-12 Minuten warten.

Cookies-to-be

Nachdem der Timer nach 8 Minuten das erste Mal gepiept hat, sahen meine Cookies-to-be noch nicht fertig aus. Ich habe sie dann nach Bauchgefühl ca. 5 Minuten länger backen lassen, bevor ich sie rausgenommen habe. Schnell die Kekse auf ein Abkühlstgitter schieben und das zweite Blech für den Ofen vorbereiten. Auch die zweite Fuhre war dann für ca. 12-13 Minuten drin und ich habe die Zeit natürlich bestens genutzt und habe mir einen noch heißen Cookie gegönnt – Yummy! Dem Mann habe ich natürlich auch einen Cookie abgegeben, denn ich bin ja schließlich kein Monster 😛

Die Endwertung der Jury

Dass das Rezept recht einfach ist und auch die Zubereitung für tollpatschige Menschen, wie ich einer bin, zumutbar ist, habe ich ja bereits erwähnt. Klar, ich kleckere da ordentlich rum und die Küche danach sauber zu machen dauert meist länger, als das Zubereiten selbst, aber hey – wo gehobelt wird und irgendwas mit Spänen 😀

Der Mann und ich waren die ersten, die die guten Stücke frisch aus dem Ofen probiert haben. Wir beide waren hin und weg – einfach nur verboten lecker und definitiv ein starker Konkurrent für jeden Coffee Shop Cookie! Was da drin ist, fragt er mich – ich nur „ach, das willst du nicht wissen“ 😛 Natüüürlich ist da viel Zucker drin, weshalb wir nach einem Keks nicht direkt einen zweiten wegmampfen. Auch die Nachbarin und eine Freundin – mein Herzensmensch – haben ein paar Cookies geliefert bekommen und waren hin und weg. Das Rezept kommt also durchweg gut an, auch wenn die Kekse ihrem Namen alle Ehre machen und echt heavy sind.

Hier noch ein kleiner Tipp, falls ihr die super leckeren Cookies auch noch am nächsten Tag wie „frisch aus dem Ofen“ genießen wollt: einfach für wenige Sekunden in die Mikrowelle und voila – sie sind wieder etwas weich und vor allem warm 😍

Ich bin – wie es sicher unschwer zu erkennen ist – begeistert von dem Rezept und freue mich, dass es so einfach ist und toll schmeckt. Vielleicht probiere ich in der nächsten Zeit ein weiteres Cookie-Rezept aus 😉 Wenn das der Fall ist, lasse ich euch auf jeden Fall davon wissen! Lasst es euch nun erst einmal schmecken und schreibt mir gerne eure Kommentare dazu 🍪

Yummy – best Cookies so far ❤

2 Kommentare zu „Cookie Monster Alarm – Die besten Chocolate Chip Cookies

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