Étape Finale ☕🥐 Wochenend-Trip in die Stadt der Liebe, Teil 3

Hallo und Bonjour noch einmal aus dem wunderschönen Paris! Ein letztes Mal melde ich mich aus der romantischen Metropole zurück und freue mich, euch auf den letzten Teil unseres motivierten „Spaziergangs“ durch die französische Hauptstadt mitzunehmen 🙂 In den letzten Beiträgen haben wir euch ja schon einige schöne Ecken zeigen können, aber noch längst nicht alle. Neben ersten Eindrücken, führte uns die Reise über den Eiffelturm hinaus zum Triumphbogen und der Avenue des Champs-ÉlyséesNatürlich blieb es nicht dabei und ich hatte euch ja noch so einige Punkte angekündigt – es ist ja schließlich immer was los.

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Als kleiner Vorgeschmack: das international bekannte Musée du Louvre!

 

Wohin geht es noch mal?

Wer kann sich das auch alles merken – das tut ja nicht Not. Da Teil 2 unserer Paris-Reise schon etwas her ist, helfe euch ein wenig auf die Sprünge:

  1. Wir wollen als nächstes zusammen durch den Jardin des Tuilleries spazieren mit einem tollen Violinen-Konzert als Hintergrundmusik.
  2. Das Musée du Louvre grüßen und nach ein paar Fotos der Warteschlange am Eingang zum Abschied zunicken.
  3. Über die Pont Neuf auf die Île de la Cité, um uns an die Cathédrale Notre-Dame de Paris heranzuschleichen.
  4. An der oft besungenen Seine entlang und durch niedliche Einkaufsgassen zurück durch den Champ de Mars in Richtung Hotel wandern

Langweilig wurde uns nicht, wie ihr euch denken könnt 🙂 Also hopp hopp und auf die Füße!

Bei unserem letzten Stop flanierten wir ja bei bestem Wetter und Sonnenschein die Avenue des Champs-Élysées entlang. Einfach wunderschön und trotz befahrener Straße recht beruhigend. Komisch, oder?

Bei der Hitze hatten wir nun auch ordentlich Durst. Flanieren ist ja auch so anstrengend 😀 Zum Glück gab es dort ein kleines Wägelchen, das allerlei Getränke & Knabbersachen verkaufte. Mein Opa versuchte sein Bestes, dem Mann zu erklären, was genau er wollte – ohne Englisch & Französisch eine wirkliche Herausforderung. Aber es wäre ja nicht mein Opa, wenn er es nicht mit Händen und Füßen hinbekommen hätte, oder? 😉

Nach einem erfrischenden Schluck Wasser ging unser Weg dann auch weiter zum Jardin des Tuilleries – wir hatten ja immerhin noch einiges vor uns. Dort angekommen waren wir wirklich baff von so viel grün, so viel städtischer Ruhe und den sich dort entspannenden Menschen. Auch wir haben uns prompt ein schattiges Plätzchen gesucht, um eine kleine Pause einzulegen. Während wir also den spielenden Kindern in der Nähe zuschauten, begann plötzlich nicht weit von uns ein spontanes Violinen-Konzert von drei adrett gekleideten Herren, die dem Flair das Krönchen aufsetzten. Hach, einfach toll – so stellt man sich die Pariser Romantik vor!

 

Nachdem das spontane Konzert vorbei war, haben auch wir uns wieder auf die Socken gemacht, denn schließlich lag direkt vor uns das weltweit berühmte Musée du Louvre 🙂 Opa war wieder kaum zu bremsen, denn immerhin hörte man vom Louvre in jedem Gespräch über Paris und kannte ihn auch aus dem Film „The Da Vinci Code – Sakrileg“. Dort angekommen mussten wir uns erst einmal durch die Menschenmenge kämpfen, da wir offensichtlich nicht die einzigen waren, die die typischen Glaspyramiden aus dem Boden ragen sehen wollten. Wie bei meinem letzten Paris-Besuch fand ich den Anblick einfach surreal und faszinierend. Da ich im Gegensatz zu den Männern ein Fan von Museen bin, konnte ich in der Unterzahl keinen Besuch im Louvre erreichen. Da ich jedoch schon einmal die Ausstellungsstücke anschauen durfte, war das für mich vollkommen in Ordnung. Wer also die Mona Lisa, die Venus von Milo und viele weitere berühmte Kunstgegenstände live und in Farbe betrachten möchte, sollte dem Louvre auf jeden Fall einen Besuch abstatten!

Wir haben den Anblick bei dem tollen Wetter einfach nur genossen und sind dann hoch motiviert weiterspaziert. Für den Nicht-Louvre-Besuch gab’s für mich sogar einen kleinen Trostpreis: auf der anderen Straßenseite stand ein kleiner Fahrradwagen, der lecker duftende Crêpes verkaufte… da konnte ich einfach nicht vorbeigehen 😀 Mit meinem Crêpe bewaffnet ging es dann an der Seine entlang runter zur Brücke Pont Neuf, um auf die Île de la Cité zu kommen. Entlang der Straße standen wie immer diese tollen kleinen Stände, bei denen man Souvenirs & Klimbims, aber auch tolle Straßenkunst kaufen konnte. Ihr versteht sicherlich, dass der Weg bis zur Pont Neuf ein wenig dauerte.

 

Endlich dort angekommen sind wir mit einem Blick die Seine rauf und runter weiter zur Île de la Cité, da dort die nächste Sehenswürdigkeit bereits auf uns wartete. Vorbei an der Conciergerie, dem mittelalterlichen Königspalast, sind wir dann über einen niedlichen Blumenmarkt direkt zur Cathédrale Notre-Dame de Paris gelaufen – was für ein toller Anblick! Auch wenn ich sie schon einmal gesehen habe, war ich doch hin und weg – ein tolles Bauwerk, das schon so viel gesehen haben muss. Auch die Männer waren begeistert. Der Mann und seine Kamera waren erst einmal beschäftigt und mein Opa freute sich wie ein Schneekönig. Natürlich waren wir nicht die einzigen, die sich die alte Dame anschauen wollten. Massenweise Touristen saßen davor verteilt auf dem Platz und auch die Schlange in die Kathedrale hinein war nicht zu übersehen. Das, und auch die Unlust der Männer, hat uns dann auch dazu veranlasst, es bei dem Anblick von außen zu belassen. Der hat sich jedoch wirklich gelohnt, sodass wir doch glatt unser nächstes Päuschen dort genossen haben.

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Nach dieser Stärkung und den vielen neuen Eindrücken haben wir uns dann auch so langsam auf den Rückweg gemacht, denn der war ja immerhin auch noch ein Stückchen. Aber der Rückweg muss ja schließlich nicht langweilig sein, oder? Genau! Deswegen sind wir erst einmal auf der anderen Seite der Seine auf der Quai de Montebello entlang gelaufen, denn da gibt es immer etwas zu sehen. Um nicht nur an den großen Straßen entlangzulaufen, sind wir frühzeitig am Place Saint-Michel auf die Rue Danton abgebogen und sind durch die kleineren Seitenstraßen, wie bspw. der Rue Saint-André des Arts und der Rue de Buci, geschlendert. Das war eine tolle Idee, denn die niedlichen Gassen und die kleinen Lädchen waren wirklich schön. Sehr passend war dann auch, dass ausgerechnet dort die Sandalen meines Opas völlig den Geist aufgeben haben und sich die Riemen von der Sohle lösten – tja, ein Opfer hatte das viele Gehen nun doch gefordert! Zum Glück konnten wir dort direkt neue Schuhe kaufen, auch wenn die natürlich kein Schnapper waren, versteht sich. Trotzdem war es auf jeden Fall einen Lacher wert und definitiv eine lustige Erinnerung an unseren Paris-Trip 🙂

Da wir ja noch ein Stückchen vor uns hatten, durften die neuen Treter direkt eingelaufen werden, versteht sich. Und so schlenderten wir drei weiter durch die Pariser Straßen bis zum Hotel, wo uns die Füße wirklich qualmten. Also erst einmal ausruhen, etwas frisch machen und ein Brainstorming, wo wir abends etwas essen gehen wollten – klar, nach so einer Strecke und den vielen Eindrücken hatten wir einen Bärenhunger! Da wir die kleinen Gassen in der Nähe des Eiffelturms so toll fanden, entschieden wir uns, dort unser Essen zu jagen. Gesagt, getan. Auf unserem Streifzug fanden wir ein niedliches Restaurant, in dem nur Französisch gesprochen wurde – Bingo, das musste ja irgendwie gut sein! Tatsächlich war unser Bauchgefühl richtig, denn das Essen war superbe, der Wein très bien und wir fühlten uns glatt wie die echten Parisien. So haben wir unseren letzten Abend in dieser tollen Stadt gebührend ausklingen und die vielen tollen Erinnerungen Revue passieren lassen 😍

 

Au revoir ma chérie!

Auch der schönste Urlaub ist irgendwann zu Ende… 😟 Unser Rückflug am nächsten Tag ging leider relativ früh, sodass wir mit der Anreise zum Flughafen nicht mehr viel einplanen konnten. Wir haben also erst einmal das französische Frühstück in vollen Zügen genossen, damit wir für den langen Tag ordentlich gestärkt waren. Nach dem Auschecken aus den Zimmern waren wir natürlich trotzdem nicht im Hotel zu halten. Eine kurze Rücksprache mit der Rezeption, dass wir unsere Koffer dort lagern können, und dann sind wir direkt wieder losspaziert. So konnten wir unseren guten Kumpel, den Eiffelturm, noch einmal besuchen und die Eindrücke ein letztes Mal aufnehmen. Mit einem Café au Lait bewaffnet sind wir dann auf dem Rückweg durch den Park Champ de Mars gegangen und haben uns schließlich von der Gegend – und unserem Türmchen – verabschiedet. Schön war’s, liebstes Paris! 😇

 

Sowohl Opa, als auch dem Mann hat der Wochenendtrip sehr gefallen. Paris ist eine tolle, vielfältige, bunte & lebhafte Stadt, die für die unterschiedlichsten Interessen etwas zu bieten hat. Wer also das nötige Kleingeld für einen Städtetrip übrig hat, sollte der französischen Hauptstadt definitiv einen Besuch abstatten 👍🏽

 

von Juliane
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