Die gracemethode – Anstrengung die Spaß macht

Ich mag kein Ausdauertraining. Das ist so anstrengend. Und man schwitzt dabei viel zu viel. Und es ist auch so schrecklich monoton. Ich habe das große Glück in der wunderschönen Eilenriede oder am Kanal laufen zu gehen. Da hat man immerhin was zu gucken. Theoretisch zumindest. Weil man ja doch meistens stumpf auf den Weg vor sich starrt. Finde ich jedenfalls doof. Trotzdem fehlt mir neben meiner täglichen Yoga-Praxis ab und zu „echte“ Bewegung. Kennt ihr das auch? Wenn man wie ich den ganzen Tag am Schreibtisch gesessen hat, dann habe ich am Ende des Tages manchmal ein richtiges Bewegungsdefizit. Dann hüpfe ich auch gerne einfach mal auf der Stelle, einfach um ein bisschen Energie los zu werden (kein Scherz!).

Wie wäre es, wenn es einen Ort geben könnte, an dem ich genau das tun könnte? Und das Ganze zu cooler Musik, in einer völlig ungezwungenen Atmosphäre in einer Gruppe ohne Geltungsdrang? Zum Glück gibt es genau das in Hannover. Ich rede natürlich von der gracemethode. Jeder, der schon einmal im movenyo war, kennt wahrscheinlich diese, im wahrsten Sinne des Wortes, einzigartigen Kurse, die Stephannie Stewart entwickelt hat. Ihr dürft jetzt alle fleißig beim Lesen mitnicken. Für alle anderen folgt der Versuch einer Erklärung worum es eigentlich geht.

Was ist die gracemethode?

Wenn man es ganz einfach sagen will, dann bezeichnet man die Gracemethode einfach als einen Fitnesskurs. Ist es ja auch. Mit verschiedenen Geräten, z.B. Bällen, Therabändern oder auf dem Trampolin (auf dem Trampolin!) werden zu Musik Bauch-Beine-Po Übungen vor- bzw von den Teilnehmerinnen nachgeturnt. So kann man das ganz nüchtern beschreiben. Aber das wird Grace einfach nicht gerecht.

Was ist so besonders daran?

Grace ist einfach anders als andere Sportkurse. Im Vordergrund steht der Spaß und die gemeinsame Freude an der Bewegung. Dass man sich dabei völlig verausgaben kann, passiert eher so nebenbei. Sport erfüllt an dieser Stelle keinen Selbstzweck, so nach dem Motto „Jetzt muss ich mich aber mal wieder bewegen, weil man sich ja bewegen soll“. Nein, nein. Dieser Wunsch kommt beim Grace ganz von alleine. Und das liegt ganz klar an der Musikauswahl. Stephie ist bekennender Musiknerd und hat es perfekt raus, genau die Lieder auszuwählen, bei denen man einfach nicht sitzen bleiben kann. Und weil das so unglaublich viel Spaß macht, fällt es gar nicht auf, dass man so ganz nebenbei ja tatsächlich doch einen Sportkurs besucht hat. Spätestens am nächsten Tag erinnert man sich dann wieder daran…

Okay, Musik und Spaß. Aber das reicht auch immer noch nicht um ausreichend zu erklären, warum die gracemethode so verdammt großartig ist. Ich will jetzt nicht so weit gehen und die gracemethode als Lebensgefühl beschreiben. Aber grace spiegelt perfekt das wider, worum es im movenyo geht. Freude an Bewegung, ganz egal wie äußerlich fit und wohlgeformt man daher kommt. Und vor allem egal wie man dabei aussieht. Und da man ja bekanntlich erntet was man sät, sind die Teilnehmerinnen bei movenyo auch genau so. Es gibt dort keine Sportbarbies, die hauptsächlich gut aussehen wollen. Kein miteinander vergleichen (bei meinen Fellow-Yogis auch bekannt als Watch-Asana). Und auch keine hyperdurchgestylten Strichfrauen. Sondern einfach nur Menschen. Die sich bewegen wollen. Und wenn man das im ausgeleierten Jogger macht, interessiert das auch keinen. Und wenn die nebenan vielleicht mehr Energie hat, dann freut das eher und motiviert. Einfach weil das die Grundstimmung im movenyo ist. Und das ist einfach nur toll.

Das ist also mein Plädoyer für die gracemethode. Ich hoffe, meine Begeisterung ist ein bisschen übergeschwappt und ihr schaut direkt mal im movenyo vorbei. Probiert es unbedingt aus! Ich hüpfe mich aktuell übrigens durch die verschiedenen Kurse der gracemethode. Es gibt nämlich verschiedene, jeweils mit anderem Fokus. Es werden also noch mehr Details folgen (das Tampolin!). Stay tuned!

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