DIY-Projekt: Mit dem IKEA Hack zum versteckten Katzenklo

Schon seit langer Zeit habe ich unzählige Pins bei Pinterest gesammelt, die ich als kleine Projekte nach und nach einmal umsetzen wollte, um die eigenen vier Wände zu verschönern. Wie der Alltag immer so ist, liegt die Zeit ja nicht einfach irgendwo rum. Nein, meist wusele ich von einem Projektchen zum nächsten, von Termin zu Termin, von Verabredung zu Verabredung usw.

An diesem Sonntag sollte es aber mal anders laufen. Seit meinem Umzug stören mich die Katzenklos meiner beiden Tiger, die so „unschön“ im Arbeitszimmer rumstehen. Schick sehen solche Katzenklos ja nun wirklich nicht aus… Spacig und bunt, ja… aber schick? Eher weniger. Da ich endlich mal nichts vor hatte an diesem schönen Tag, durchstöberte ich nach dem Frühstück meine Pinterest-Pinnwand und wurde direkt fündig: das Katzenklo in der IKEA Holzbox „Hol“ mithilfe eines IKEA Hacks verstecken, die ich seit meiner ersten Wohnung bereits zuhause stehen hatte, um sie als Schuhschrank zu nutzen. Ja, richtig gelesen: eine Box als Schuhschrank 😬 Sorry Mädels, ich hab‘ leider keinen Fable für Schuhe 🤷🏼‍♀️ Ich habe auch meine Schwachstellen, aber Schuhe gehören nicht so wirklich dazu, sodass sie bei mir einfach in die Box fliegen (außer meine High Heels, die natürlich nicht).

Nun aber zurück zum Katzenklo! Die besagte Box (ehemals Schuhschrankersatz) war in vielen Pins ein beliebter IKEA Hack, bei dem man an der Front ein Rechteck aussägt, welches dann als Eingang für die Katzen dient. In dieser Box steht, oh Wunder, ein Katzenklo. Im Alltag versteckt, nimmt das Katzenklo keinen extra Platz weg. Das musste ich ausprobieren 😻

Aller Anfang ist schwer… und lustig

Der Plan war recht simpel: Holzstreben anzeichnen, Säge zur Hand nehmen, streben durchsägen und dann abschleifen. Easy, denkt die DIY-Tante in mir👷🏼‍♀️ Die Säge und das Schleifpapier hatte ich mir bereits vor einer Weile im Baumarkt besorgt, sodass es eine Weile bei mir auf dem Dachboden rumlag. Nicht mehr lange!

Ich habe die Schuhe also umgelagert, die Box sauber gemacht und mithilfe des Fotos vom Pinterest-Pin die betroffenen Streben mit einem Bleistift markiert. Soweit, so gut. Auch die Säge hatte ich bereits, die ich mir irgendwann einmal von meinem Vater geborgt hatte (Danke Papa 😇). Die erste Strebe zu erwischen mit der doch recht sperrigen Säge war ganz schön tricky. Ich habe mich traurigerweise länger damit aufgehalten, als ich zugeben mag…

Aber nachdem ich die erste Seite hinter mit hatte, war ich recht euphorisch. Und mir wurde so richtig warm – ihr glaubt gar nicht, wie anstrengend so was sein kann 😳😄 Ach ja, erwähnte ich schon, dass ich das an einem Sonntag gemacht habe? Jep, so ganz leise war ich auch nicht… der Mann hatte sich schon Noise-Cancelling-Kopfhörer aufgesetzt, nachdem er kopfschüttelnd und lachend nach dem Rechten gesehen hatte. Ja, ich lebe noch, danke der Nachfrage 🤪

Nach überraschend viel Mühe und einer Menge Sägespäne (wo kommt das denn alles her?!) war der Eingang endlich erledigt und ich bin triumphierend mit dem rausgesägten Rechteck durch die vier Wände gelaufen… der Mann guckte nur schräg, die Katzen nicht weniger und während ich meinen Siegesmarsch vollzog, haben die beiden Tiger erst einmal freudig die Sägespäne verteilt (Danke, Katzen…).

Nachdem ich mich wieder beruhigt hatte, ging es ans Abschleifen der Sägekanten. Das war vergleichsweise entspannt und weniger laut. Schnell erledigt übrigens auch. Dann noch schnell den Staubsauger zur Hand, um die von den Tigern verteilten und vom Schleifen vermehrten Sägespäne überall zu beseitigen und dann ist der Großteil erledigt ✅

Nach der Arbeit kommt das Vergnügen

Trotz der Sauerei und des Krachs sind alle wohlauf und alle Finger dran. Die Box habe ich nach einer schnellen Reinigungsaktion an den gewünschten Platz geschoben. Dann musste nur noch das Katzenklo plus Streumatte rein und dann kann auch schon der Deckel drauf. Voilà!

Auf der Box liegt bei mir nun bspw. eine Decke, sodass man diese als Sitzgelegenheiten (oder Liegefläche für die Katzen – seien wir mal ehrlich, ich hab da keine Chance zum Sitzen) nutzen kann. Es ist versteckt, bietet den Katzen mehr Ruhe und ist einfach zu reinigen.

Die Katzen haben alles dann erst einmal inspiziert und ich saß als Katzenmama freudig davor und habe geschaut, ob sie es annehmen. Jawoll! 🙌🏼

Einen kleinen Minuspunkt gibt es bei der Sache für mich jedoch: da ich zwei Katzenklos habe und in die Box nur eines reinpasst, müsste ich noch eine zweite Box haben… das ist sehr unpraktisch und nimmt viel Platz weg. Wie ich gesehen habe, gibt es von IKEA die Box in der Hälfte der Größe. Ich werde also mal schauen, ob das eine Lösung für das noch sehr auffällige Katzenklo wäre 🤗

Ansonsten bin ich sehr zufrieden, stolz (na und, ich freue mich über so was) und happy, dass es solche tollen und leichten Ideen gibt. Probiert’s aus 😉

Von Juliane
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