Vivant Paris đŸ’ƒđŸŒ Wochenend-Trip in die Stadt der Liebe, Teil 2

Da bin ich wieder und melde ich mich mit meinen EindrĂŒcken aus dem wunderschönen Paris zurĂŒck. Ich kann euch ja nicht auf heißen Kohlen sitzen lassen, wenn ich solche Knaller im ersten Beitrag ĂŒber Paris ankĂŒndige 😉 Nein nein, so gemein bin ich nun wirklich nicht. Wie versprochen nehme ich euch mit auf unseren Wochenend-Trip und zeige euch eine schöne Route, mit der ihr auch bei einem kurzen Aufenthalt die wichtigsten SehenswĂŒrdigkeiten zu Fuß erreichen könnt.

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Explorez Paris Ă  pied – Sightseeing bis die FĂŒĂŸe qualmen

Nach einem tollen Abend in einem gemĂŒtlichen Lokal in der NĂ€he des Hotels haben wir nach einem krĂ€ftigen Gewitter endlich unser Hotelzimmer erreicht. Obwohl wir eigentlich noch nicht soooo viel an unserem ersten Tag gesehen haben, waren wir wirklich platt. Die Anreise, dann die Hitze und so viele neue EindrĂŒcke – vor allem Opa freute sich auf sein Bett.

Am nĂ€chsten Morgen haben wir uns in aller FrĂŒhe aus dem Bett geschĂ€lt und sind zum FrĂŒhstĂŒck runtergeschlurft – was fĂŒr eine leckere Auswahl, sag ich euch: von Croissants ĂŒber Baguette zu Madeleines und dazu ein CafĂ© au Lait – ich war im Paradies, sag ich euch! 😀  Die MĂ€nner waren tatsĂ€chlich nur mĂ€ĂŸig begeistert. Opa kĂ€mpfte mit der Kaffeemaschine, mein Mann stellte eine zu geringe Wurstauswahl fest und musste dann auch noch Nutella suchen – Banausen, sage ich euch! Irgendwann waren die beiden dann aber zufriedengestellt und ich im siebten Zuckerhimmel 😉

GestĂ€rkt ging es dann auch schon mit gepacktem Turnbeutel (ja, Turnbeutel – der begleitet mich ĂŒberall hin) und Fotorucksack auf ins Pariser Leben. Unsere Route haben wir wie folgt geplant:

  1. Dem Eiffelturm erst einmal einen guten Morgen wĂŒnschen.
  2. RĂŒber zum Place du TrocadĂ©ro spazieren und dem TĂŒrmchen noch mal zuwinken.
  3. Weiter durch die hĂŒbschen Gassen und ĂŒber die Avenue d’IĂ©na zum Triumphbogen auf dem Place Charles de Gaulle.
  4. Nach einer wohltuenden Pause die Avenue des Champs-ÉlysĂ©es entlang flanieren.
  5. Durch den Jardin des Tuilleries spazieren mit einem tollen Violinen-Konzert als Hintergrundmusik.
  6. Den Louvre grĂŒĂŸen und nach ein paar Fotos der Warteschlange am Eingang zum Abschied zunicken.
  7. Über die Pont Neuf auf die Île de la CitĂ©, um uns an die CathĂ©drale Notre-Dame de Paris heranzuschleichen.
  8. An der oft besungenen Seine entlang und durch niedliche Einkaufsgassen zurĂŒck durch den Champ de Mars in Richtung Hotel wandern.
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Unsere Route: Non-stop wĂ€ren es „nur“ 2 h 50 min… aber nicht bei 30 Grad! Wir haben uns die Zeit genommen, alle EindrĂŒcke zu genießen 🙂

 

Ein ordentliches Programm, wie ihr euch vorstellen könnt! Der Opa war aber Feuer & Flamme und kaum zu bremsen – klar, wir wollten ja möglichst viel aus der uns verbleibenden Zeit in Paris machen. Da der Tag aber noch frĂŒh war, haben wir uns am Eiffelturm dieses Mal Zeit gelassen, um ein paar schöne Fotos zu machen und dieses große Bauwerk nĂ€her zu betrachten. Seit meinem letzten Besuch in Paris im Jahr 2006 hat sich hier natĂŒrlich einiges getan: drumherum gibt es nun eine Sicherheitsschleuse, durch die man muss, um ĂŒberhaupt unter den Eiffelturm zu kommen. Das hat mich wirklich geĂ€rgert, muss ich sagen. Durch diese Schleuse hat sich nĂ€mlich der Touristenstrom so dermaßen gestaut (Wartezeit bis zu 1 h), sodass wir weder am Vorabend, noch an diesem Tag auf den Eiffelturm konnten – die MĂ€nner waren da leider (verstĂ€ndlicherweise) nicht dazu zu motivieren. Da ich damals bereits drauf war, habe ich es dann auch so stehen lassen – nĂŒtzt ja nix. Wir mussten uns also mit dem bloßen Anblick begnĂŒgen, was aber durchaus nicht zu verschmĂ€hen ist 😉

 

Nach den gesammelten EindrĂŒcken und viel Staunen sind wir um den Eiffelturm herum rĂŒber zum Place du TrocadĂ©ro spaziert. Von dort aus kann man nĂ€mlich die tolle Kulisse von Paris nutzen und den Eiffelturm aus etwas Entfernung fotografieren. Möchte man also bpsw. ein Bild auf Leinwand fĂŒr das heimische Wohnzimmer drucken lassen, kann ich diesen Platz fĂŒr die Fotoaufnahme nur empfehlen (sofern man es geschafft hat, durch die Menge an Touristen zu wĂŒhlen).

Danach sind wir bei der Hitze direkt weiter durch die hĂŒbschen SeitenstrĂ€ĂŸchen (Hauptstraßen kann ja jeder) gestromert und haben die eine oder andere schöne Ecke entdeckt. Auf dem Weg zur Avenue d’IĂ©na haben wir einen niedlichen Obst- und GemĂŒsemarkt entdeckt (der MarchĂ© PrĂ©sident Wilson, wie sich spĂ€ter herausstellte), bei dem wir aus dem Staunen nicht mehr herauskamen: so ein farbenfroher Anblick durch das frische Obst & GemĂŒse sowie eine Vielfalt an Schnittblumen – einfach toll! Als wir uns dann irgendwann, also sozusagen exakt ein Erdbeerkörbchen spĂ€ter, losgerissen haben, sind wir die Avenue d’IĂ©na weiter hochgewandert und sind dabei an der einen oder anderen auslĂ€ndischen Botschaft vorbei geschlendert.

 

Beim Place Charles de Gaulle angekommen galt unsere Aufmerksamkeit aber wahrlich dem Trubel dort und natĂŒĂŒĂŒrlich dem Triumphbogen. Wow, sag ich euch – wir waren hin und weg und mein Opa völlig aus dem HĂ€uschen! DafĂŒr gab es zwei GrĂŒnde:

Zum einen ist der Place Charles de Gaulle in erster Linie ein riesiger Kreisverkehr, den man beim ersten Hinsehen kaum ertragen kann. Das liegt vor allem daran, dass er aus typisch deutscher Sicht unorganisiert und einfach maximal chaotisch zu sein scheint. Es befinden sich so viele Autos und Busse auf den nicht markierten Fahrbahnen, dass man jeden Moment mit einem Unfall rechnet – der jedoch bleibt aus. Die Franzosen haben darin ein System, dass man nach einer kleinen Weile der Beobachtung erkennen kann. Die hinzuströmenden Autos haben Vorfahrt und werden um jeden Preis hineingelassen, egal wer oder was da gerade fĂ€hrt. Rigoros, aber funktioniert scheinbar 😀

Zum anderen war der Triumphbogen natĂŒrlich fĂŒr unser Staunen verantwortlich. Aus dem TV und jeglichem ReisefĂŒhrer von Paris bekannt, ist er wirklich ein Hingucker und ein großartiges Bauwerk, das man wirklich nicht auslassen sollte. Nach einigen Fotos und mehreren Langzeitbelichtungen, um spĂ€ter am PC ein Bild ohne Autos zu zaubern, sind wir anschließend durch den unterirdischen Zugang in das Zentrum und somit direkt zum Bogen gelaufen. Daneben stehend wirkt er um einiges grĂ¶ĂŸer und ist noch einmal mehr beeindruckend, mit all den Details, die in die SteinwĂ€nde gearbeitet wurden. Wahnsinn!

 

Wenig begeistert waren wir jedoch, als wir mitbekamen, dass man mittlerweile auch nicht mehr einfach so direkt unter dem Triumphbogen durchlaufen kann. Meiner Meinung nach eine unschöne Entwicklung fĂŒr Touristen in Paris, denn musste man bisher nur bezahlen, um auf dem Triumphbogen hinaufzugehen, muss man nun auch Geld dort lassen, um durchzuwandern – wirklich schade! Ist zwar unnötig, schmĂ€lert aber auf keinen Fall den großartigen Anblick. Nachdem wir gefĂŒhlt 1.000 Fotos geknipst haben konnte es dann auch aus der Sonne gehen, denn so langsam kamen wir einem GrillhĂ€hnchen gleich.

Um unseren inneren Akku etwas aufzuladen, ging es unterirdisch rĂŒber zur Avenue des Champs-ÉlysĂ©es, wo wir uns ein schickes und völlig ĂŒberlaufenes CafĂ© gesucht haben. Ob wir Hunger hatten? Auf jeden Fall! Deswegen gab es zur kalten Cola eine leckere Pizza dazu  – wir hatten ja schließlich noch ein gutes StĂŒck Weg vor uns, da darf eine StĂ€rkung nicht ausbleiben 🙂 Außerdem kann man so die vorbeilaufenden Leute richtig gut beobachten und sich mit der einen oder anderen Spekulation unterhalten 😉 Als wir dann auch unsere Pipi-Pause abgehakt haben, ging es auch schon weiter. Die Weiten der Champs-ÉlysĂ©es lagen vor uns, die wir gestĂ€rkt und in gemĂŒtlichem Schritttempo entlang flanierten. Dabei liefen wir an GeschĂ€ften vorbei, eines teurer als das andere – wow! Ein ausgiebiges Shopping-Erlebnis kann ich hier daher nur empfehlen, wenn der Geldbeutel auch wirklich, wirklich gut gefĂŒllt ist. Auch die Autos, die sich dort blicken ließen, waren nicht ohne und ungefĂ€hr vergleichbar mit Hamburgs Schickeria.

 

Weiter runter die Avenue, ab den Jardins des Champs-ÉlysĂ©es, wurde es dann um einiges grĂŒner und die Menschenmenge weniger. Wirklich total angenehm und mit kleinen Stops hier und dort spazierten wir in aller Ruhe durch den grĂŒnen Fleck Paris weiter Richtung Jardin des Tuilleries.

Was es da noch alles zu sehen gab? Das erzĂ€hle ich euch im nĂ€chsten Beitrag – also getreu dem Motto: Fortsetzung folgt 😉

 

 

von Juliane

 

 

 

 

4 Kommentare zu „Vivant Paris đŸ’ƒđŸŒ Wochenend-Trip in die Stadt der Liebe, Teil 2

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