Paris, je t’aime ❤️ Wochenend-Trip in die Stadt der Liebe, Teil 1

Es ist wieder soweit: das Fernweh hat überhand genommen und wir mussten einfach mal wieder raus. Dieses Mal heißt das Ziel Paris, die Stadt der Liebe! Was ich mit der französischen Hauptstadt sofort verbinde, sind guter Wein, Arrangements verschiedenster Käsesorten, großartige Leckereien aus einer Boulangerie-Pâtisserie, aber natürlich auch den Eiffelturm, den Triumphbogen und die Avenue des Champs-Élysées. Es gibt in dieser Stadt so viel zu entdecken, das ich bei dem Austausch in der Schule, an dem ich damals teilgenommen hatte, noch längst nicht alles entdecken konnte. Meine Skills hinsichtlich der Sprache sind über die Jahre zwar schlechter geworden, sollten aber dafür noch reichen, denke ich.

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Das gemütliche Café Gustave – mehr dazu weiter unten 🙂

 

Wieso, weshalb, warum – die Idee hinter unseren Städtetrips

Reisen macht unheimlich Spaß – das geht sicherlich vielen so. Auch hat ein Städtetrip einen ganz anderen Charme, als ein Strandurlaub in der Sonne: der Trubel einer fremden Großstadt, die urbane Kultur eines anderen Landes – irgendwie spannend und definitiv eine Reise wert.

Wir schauen uns zwar generell gerne fremde Großstädte an, haben uns aber aus einem bestimmten Grund für einen jährlichen Ausflug in eine andere Hauptstadt entschieden: mein Opa 🙂 Warum? Ganz einfach: Opa (75) ist bisher so gut wie gar nicht im Ausland gewesen und hat also noch „nichts“ von der Welt gesehen. Seit dem Tod meiner Oma, die viele Jahre lang aufgrund von Krankheit nicht mehr reisen konnte, ist es ihm nun wieder möglich, rauszukommen und andere Länder zu entdecken.

Wir haben es uns also zur persönlichen Aufgabe gemacht, mit Opa einmal im Jahr in eine andere Hauptstadt zu reisen und ihm so etwas für die vielen Jahre des Kümmerns und des Verzichts zurückzugeben. Aus einer fixen Idee nach dem Motto „Hey Opa, wollen wir uns mal London anschauen?“ wurde ein Plan und wir haben dann einfach kurzerhand Nägel mit Köpfen gemacht 😉

Im Mai 2017 haben wir ihn also in Oldenburg eingepackt, sind mit ihm zum Flughafen nach Hannover gefahren und kurzerhand nach London geflogen. Dazu muss ich erwähnen, dass er noch nie zuvor geflogen ist – das war also doppelt aufregend. Den Flug gut überstanden haben wir unser leichtes Gepäck im Hotel abgeladen und konnten bei strahlendem Sonnenschein (ich weiß, in London kann das schon mal ganz anders aussehen) drei Tage lang London zu Fuß erkunden – einfach großartig!

Passend zu den geschaffenen Erinnerung bekommt Opa von uns nun jedes Jahr ein Fotobuch mit dem Titel „Opa erkundet die Welt – Band …“, in dem wir die tollen Erlebnisse festgehalten haben, woraus irgendwann eine Buchreihe entstehen soll.

Neugierig auf unseren London-Trip? Schreibt mir über „Kontakt“ einfach eine PN, wenn ihr dazu einen Beitrag lesen wollt 🙂

 

Bonjour Paris, tu m’as manqué!

Ein Fotobuch ergibt ja noch keine Buchreihe, richtig? Richtig! Deshalb stand nach London nun Paris auf dem Plan. Im Mai 2018 – also vor knapp zwei Monaten – ist Opa dieses Mal also freiwillig und voller Vorfreude zu uns nach Hannover gekommen, um am nächsten Tag nach Paris zu fliegen. Aufgeregt wie ein kleines Kind, sag ich euch – richtig niedlich! Nun hatte ich dieses Mal sogar zwei aufgeregte Männer an meiner Seite, denn während Opa schon in London der Sprache nicht mächtig war, war mein Mann nun auch in Frankreich etwas sprachlos. Die Franzosen sind ja bekanntlich sehr stolz auf ihre Sprache und nicht immer gewillt, Englisch zu sprechen – das durfte ich schon während des Austausches damals sozusagen live erleben. Zum Glück kann ich mich noch gut verständigen, sodass ich notfalls einfach einen auf Tour Guide mache 😀

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Schwer zu verwechsel: Der Eiffelturm höchstpersönlich

Am Freitagvormittag ging es also ganz entspannt mit dem Flieger von Hannover nach Paris Charles-de-Gaulle. Man hatte mir zuvor zwar schon gesagt, dass der Flughafen groß sei, aber dort angekommen fand ich das dann doch wirklich untertrieben – der ist ja riesig! Etwas desorientiert standen wir dann etwas später mit unseren Handgepäckköfferchen draußen am Gate rum und blickten erst einmal verwirrt drein. Wie das Glück manchmal so will, lief in dem Moment ein deutsches Pärchen an uns vorbei, die wir, spontan wie wir sind, einfach angequatscht und uns drangehängt haben. Besser ging es nicht, sag ich euch! Das Suchen nach der richtigen Navette (Bustransfer über das Flughafengelände) haben wir uns so erspart und obendrein noch eine total nette Bekanntschaft zweiter Nordfriesen gemacht – wie klein die Welt doch ist. Die beiden sind erfahrene Paris-Reisende, sodass sie uns auf dem Weg nach Paris rein unterstützen konnten.

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Unsere Route vom Flughafen Paris Charles-de-Gaulle zum Hotel im 15. Arrondissement

Im Hauptgebäude standen wir dann leider ewig an, um ein Ticket für die RER zu bekommen, mit der wir nach Paris reinfahren wollten. Endlich im Zug angekommen, war noch keine Entspannung in Sicht… es war nicht nur unglaublich heiß, sondern zusätzlich auch noch proppenvoll! Wir kuschelten also während der fast einstündigen Fahrt bei knapp 28 Grad mit Fremden aus der ganzen Welt. Wenn das nicht weltoffen ist, weiß ich auch nicht 😀 An der Station Denfert-Rochereau trennten sich dann unsere Wege, von wo aus wir dann noch mit der Metro 6 bis nach Cambronne gefahren sind – die war zwar auch sehr warm, aber zum Glück nicht so voll. Nach einem kurzen Fußmarsch hatten wir dann auch das Hotel erreicht. Kurz umziehen, frisch machen und ab auf Erkundungstour!

 

Die ersten Eindrücke

Wie auch in London wähle ich aus praktischen Gründen zentral gelegene Hotels aus: gute Anbindung, fußläufig viele Sehenswürdigkeiten erreichbar und keine langen Touren am Morgen, um in die Stadt zu kommen. Auch hier in Paris waren wir also in rund 7 Minuten Fußweg schon am Eiffelturm – natürlich Ziel Nr. 1 😉 Was für ein toller Anblick, sag ich euch! Opa kam nicht mehr aus dem Staunen raus und auch mein Mann, der noch nie in Paris war, konnte es kaum glauben – die Kamera glühte förmlich. Oft in Filmen gesehen, ist der „Tour Eiffel“ ein Hingucker und einfach riesig. Einziges Manko: seit geraumer Zeit scheint hier nun eine Sicherheitsschleuse errichtet worden zu sein, durch die man muss, um überhaupt unter den Eiffelturm zu kommen. Da dort viele Leute anstanden und wir mittlerweile unheimlichen Hunger hatten, haben wir den Aufstieg erst einmal verschoben. Der Turm steht da ja morgen auch noch, oder?

Genau! Deswegen sind wir nach dem ausgiebigen Staunen durch die Seitenstraßen der Pariser Innenstadt geschlendert, um nach einem schönen Lokal zu suchen. Die Architektur in Paris ist einfach wunderschön – das muss man der französischen Hauptstadt lassen. Durch den romantischen Stil der Hausfassaden hat sie den Namen „Stadt der Liebe“ auf jeden Fall verdient. In einer dieser niedlichen Seitengassen haben wir dann auch ein schnuckeliges Restaurant gefunden, in dem wir verwöhnt wurden – einfach lecker! Danach haben wir uns die Gegend drumherum angeschaut, eine Einkaufsstraße entdeckt und Wasser & Knabbereien für später eingekauft.

Auf dem Weg zum Hotel haben wir dann nicht weit davon entfernt ein gemütliches Lokal gefunden, an dem wir nicht vorbeigehen konnten. Okay, guuuuut, der plötzliche Platzregen und das darauffolgende Gewitter waren vielleicht auch eine kleine Motivation… doch die spontanen Dinge sind ja meist die besten: Wir saßen bei der warmen Luft im schummrigen Licht draußen unter der Überdachung, haben so den ersten Abend mit dem einen oder anderen Glas Wein ausklingen lassen und konnte unsere neu gewonnen Eindrücke verarbeiten.

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Bonne soirée! 🙂

 

Fortsetzung folgt…

… da sich Tag 1 nun leider schon dem Ende neigt, freut euch auf Tag 2! Da geht es nämlich erst so richtig los mit Sightseeing bis die Füße qualmen:

Wir besuchen

  • den Place du Trocadéro,
  • den Triumphbogen,
  • die Avenue des Champs-Élysées,
  • den Louvre,
  • die Cathédrale Notre-Dame de Paris

und viele mehr – seid gespannt 🙂

 

von Juliane

 

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