Indisches Butterhuhn (Murgh Makhani) mit Reis – Orientalische Küche für Zuhause

Heute wird es nicht nur ausgefallen, sondern auch extrem lecker! Ich liebe die indische Küche und probiere auch gerne verschiedene Restaurants in verschiedenen Städten aus. Die richtige Schärfe sowie das zarte Hähnchenfleisch sind wichtige Faktoren für ein leckeres indisches Curry.

Wie ich bereits beim Testen des Süßkartoffel-Currys gemerkt habe, ist die Welt der Currys kein Hexenwerk. Einmal die grundlegenden Zutaten im Haus, ist solch ein leckeres Gericht schnell zubereitet. Seit geraumer Zeit habe ich in meiner „Must Cook“-Liste das Rezept für Indisches Butterhuhn, auch Murgh Makhani genannt, von Kitchen Stories. Durch das gewonnene Selbstvertrauen wollte ich mich nun auch daran versuchen 🙂 Soviel vorab: es war eine klasse Entscheidung, aber mehr dazu im Fazit. Zuerst aber einmal…

300df09e-994e-4226-a551-97b8bf8d5128

 

Das Rezept (für 4 Personen)

2  Karotten
1  Paprika (rot)
1  Zwiebeln
2 Zehen Knoblauch
10 g Ingwer
2  Frühlingszwiebeln
500 g Hähnchenbrust
100 g Tomatenmark
2 TL rote Currypaste
500 ml Kokosmilch
1 EL Currypulver
1 TL Kurkuma
1 EL Masala Gewürzmischung
100 g Cashewnüsse
50 g Butter (geschmolzen)
100 g Joghurt
Pflanzenöl zum Braten
Salz, Pfeffer
Nach Wunsch Reis oder Naan-Brot als Beilage zubereiten.

Die Zubereitung

  1. Zuerst schneide ich – brav nach Rezept – die Karotten, Paprika, Zwiebel, Knoblauchzehe und den Ingwer in kleine Würfel. Die Frühlingszwiebeln wasche ich sauber, schneide sie in feine Ringe und lege sie erst einmal zur Seite.ButterChicken1
  2. Dann wasche ich das Hähnchenbrustfleisch kurz unter kaltem Wasser ab, tupfe es trocken und schneide es dann in schmale Steifen.
  3. Jetzt darf es auch schon heiß werden! Schnell die tiefe Pfanne mit etwas Pflanzenöl vorgeheizt kommt das Tomatenmark hinein und wird bei mittlerer Stufe für 2-3 Min. unter gelegentlichem Rühren erhitzt.
  4. Nun gebe ich die Currypaste hinzu und brate diese ebenfalls unter Rühren mit an. An dieser Stelle bin ich – aus eigener Erfahrung beim Süßkartoffel-Curry – eher vorsichtig und gehe erst einmal sparsamer damit um. Falls die Schärfe fehlt, hole ich dies lieber im Nachhinein nach.
  5. Da Kokosmilch aus der Dose nicht direkt flüssig ist, fülle ich sie in einen Messbecher um und verrühre die Masse. Ist eine homogene Flüssigkeit entstanden, lösche ich damit die Currypasten-Tomatenmark-Mischung in der Pfanne ab.ButterChicken2
  6. Entstehen leichte Bläschen, füge ich das Hähnchen sowie die gewürfelten Zwiebeln, Karotten und Paprika hinzu.
  7. Dann geb ich die Gewürze in die Pfanne: also Currypulver, Kurkuma, Masala Gewürzmischung (es gibt mehrere, ich habe in diesem Falle Garam Masala genommen) und etwas Salz&Pfeffer hinein. Alles gut umrühren 😉 Nun darf alles ca. 15-20 Minuten bei mittlerer Hitze vor sich hinblubbern, damit das Hähnchen und das Gemüse gar sind.
  8. Da ich etwas Reis dazu essen möchte, setze ich etwas Wasser in einem Topf an, salze es und füge den Reis hinzu, welcher unter gelegentlichem Rühren vor sich hinkochen kann.
  9. Ist der Joghurt abgewogen, schmelze ich die Butter und füge alles bei niedriger Hitze hinzu. Leider waren die Cashewnüsse komplett ausverkauft – hab ich was verpasst?! – sodass ich notgedrungen auf Pinienkernen zurückgegriffen habe, die nun mit in die Pfanne kommen. Ist zwar nicht das gleiche, aber probieren kann man es ja mal 😛

ButterChicken3

Dann darf auch schon angerichtet werden: etwas Reis auf den Teller, Curry darauf und anschließend mit den Frühlingszwiebelringen garnieren – Fertig! 🙂

Das Fazit – wie hat’s denn nun geschmeckt?

Ich kann nur sagen: maximale Begeisterung! Meine anfänglichen Bedenken – schließlich war mein letztes Curry so scharf, dass ich nach wenigen Löffeln aufgeben  musste und der Mann mit knallrotem Kopf aufgegessen hat – waren schnell beiseite gewischt. Als ich gemerkt habe, dass das Curry eine angenehme Schärfe hatte und auch das mir bisher unbekannte Masala Gewürz einfach super darin schmeckt, war ich begeistert.

Die Zubereitung war unglaublich einfach, da man im Prinzip nur das Gemüse würfelt und das Hähnchen in Streifen schneidet. Der Rest findet nach Maß in der Pfanne statt. Sogar um das Fleisch braucht man sich keine Sorgen machen: da es gekocht wird, hat man nicht das Problem, dass es verbrennt oder austrocknet.

Uns hat es so gut geschmeckt, dass wir leider nicht mehr aufhören konnten und nach dem Nachschlag kugelrund auf dem Sofa lagen. Keiner wollte Süßes zum Film und das soll schon was heißen 😀

Von mir gibt es also eine absolute Empfehlung und ich kann euch ohne schlechtes Gewissen raten, euch an dieses Rezept zu wagen, denn es ist einfach zuzubereiten und schmeckt fantastisch – bspw. ein super Gericht um die Eltern/ Schwiegereltern oder Freunde zu beeindrucken.

 

von Juliane

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Create a website or blog at WordPress.com

Nach oben ↑

%d Bloggern gefällt das: