Die absolut besten Brownies mit Heidelbeeren und Frischkäsetopping – eine Wiederentdeckung

Ich bin meiner Zeit gerade etwas voraus. Gestern war ich doch tatsächlich der festen Überzeugung, dass der 1. Advent wäre. War es natürlich nicht, das habe ich dann auch irgendwann mitbekommen. Aber dafür ist die Weihnachtsdeko jetzt immmerhin schon im Haus verteilt. So viel ist es tatsächlich gar nicht, das verteilt sich doch ganz schön. Die Wohnung war eben deutlich kleiner. So richtig weihnachtlich fühle ich mich noch gar nicht. Zum Glück habe ich bis zum echten 1. Advent noch ein paar Tage Zeit und kann vielleicht nochmal dekomäßig nachrüsten. Ich glaube übrigens, dass der Mann den Blog gar nicht liest. Ist ein guter Test…

Brownies zum (falschen) 1. Advent

Da ich meinen ersten Advent im Haus richtig angehen lassen wollte, habe ich Brownies gebacken. Vor ein paar Jahren, habe ich mir mal eine Kochzeitschrift gekauft. Das mache ich eigentlich nie, weil ich eher im Netz unterwegs bin. Das Titelbild war aber so verführerisch, dass ich die  Zeitschrift einfach nicht liegen lassen konnte. Die Zeitschrift war von Lecker und das Titelbild war ein Brownie, der nach 2000 kcal pro Stück aussah. Also einfach so richtig, richtig lecker. Im Heft gab es verschiedene Brownie-Rezepte, alle mit einem Teig, irgendwas Fruchtigem und/oder einem Creme-Topping. Ich musste neulich irgendwie an dieses Bild denken und wollte unbedingt diese Brownies backen. Zum Glück gibt es die Rezepte auf der Seite von Lecker.de. Die Zeitschrift habe ich mittlerweile natürlich weggeschmissen. Hier ist das Originalrezept.

Brownies

Der Teig

Das Rezept auf der Seite ist für riesige Brownies ausgelegt. Ich mag aber lieber die Früchte und Toppings und habe deswegen einfach die Hälfte des Teigs gemacht. Das sind dann wahrscheinlich nur noch 1500 kcal pro Stück ;-). Ansonsten habe ich mich weitestgehend ans Rezept gehalten. Ich habe nur wie immer die Zuckermenge halbiert aber der Teig war mir ehrlich gesagt immer noch zu süß. Da im Teig richtig viel Schokolade drin ist, werde ich den Zucker das nächste Mal vielleicht einfach ganz weglassen oder nur ein Drittel oder ein Viertel der angegeben Menge verwenden. Ich habe die Eimasse übrigens tatsächlich die vorgegeben 5 Minuten geschlagen. Normalerweise bin ich zu ungeduldig für solche Scherze, aber es war Sonntag und der (falsche) 1. Advent. Zeit um besinnlich zu sein. Ich hatte also Zeit. Erst nach ein paar Minuten ist die Ei-Mischung so richtig schaumig geworden. Wenn man die trockenen Zutaten dann nur ganz kurz unterrührt, bekommt mein einen traumhaft lockeren Teig.

Brownies

Die Toppings

Das Fruchttopping ist ganz einfach. Statt der frischen Heidelbeeren – die sind mittlerweile natürlich nicht mehr zu bekommen – habe ich einfach TK-Heidelbeeren genommen. Dafür habe ich dann die großartige Bonne Maman Marmelade verwendet. Man gönnt sich ja sonst nichts… Das Creme-Topping fand ich leider nicht ganz so toll. Ich dachte es wäre ein Frischkäse-Topping. Die Frische hätte dem sehr süßen Fruchttopping (die Marmelade eben!) sehr gut getan. Unter den Frischkäse wird allerdings noch ziemlich viel Sahne gehoben. Das macht das Topping zwar wunderbar fluffig aber nimmt eben auch viel, bzw. alles, von der Frische. Da würde ich also das nächste Mal auch weniger nehmen. Außerdem dachte ich, dass Crème fraiche in der Creme vielleicht nicht schlecht schmecken würde. An sich ist das Frischkäse-Topping aber super und ich werde es auf jeden Fall nochmal bei Cupcakes oder sowas ausprobieren. Dann werde ich allerdings ein bisschen rumprobieren, bis ich den Geschmack hin bekomme, den ich mir vorstelle.

 

Die Brownies sind auf jeden Fall eine absolute Augenweide. Foodporn vom Feinsten. Überzeugt auch selbst! Insgesamt waren mir die Brownies wie gesagt noch ein bisschen zu süß, aber für einen Sonntag darf es ruhig auch mal ein bisschen mehr sein. So richtig viel kann ich davon aber nicht essen. Nach 2 kleinen Stücken ist es dann auch erstmal vorbei. Der ideale Kuchen um Freunde einzuladen. Das Zuckerhigh im Anschluss musste ich danach erstmal los werden. Zum Glück ist der Wald genau nebenan und lädt zu einem schönen Herbstspaziergang ein. Wieder zu Hause habe ich mir dann direkt noch ein Stück genehmigt 😀

Rezept (bereits modifiziert)

  • 150 g Zartbitter-Schokolade 
  • 125 g Butter 
  • 100 g Mehl 
  • 25 g Kakaopulver 
  • 1/2 TL Backpulver 
  • Eier (Größe M) 
  • 75 g brauner Zucker 
  • 1 Prise Salz 
  • 200 g TK-Heidelbeeren 
  • 100 g Heidelbeer-Konfitüre 
  • 300 g Doppelrahm-Frischkäse 
  • 1 Päckchen Sahnefestiger 
  • 1 Päckchen Vanillin-Zucker 
  • 125 g Schlagsahne (fettreduziert)
  • Butter zum Fetten der Form Brownies2

Zubereitung

  1. Die Schokolade mit der Butter in Stücke bei schwacher Hitze im Topf schmelzen. In der Zwischenzeit Mehl, Kakao und Backpulver mischen. Die Eier mit dem braunen Zucker und Salz in einer Schüssel mit den Schneebesen des Handrührgerätes ca. 5 Minuten cremig aufschlagen (Zeit unbedingt einhalten).
  2. Die abgekühlte Schokoladen-Butter-Mischung in die schaumige Eier-Masse gießen und unterrühren. Die Mehlmischung kurz unter die Schoko-Ei-Masse heben, nur bis alles angefeuchtet ist.
  3. Teig in eine gefettete eckige Springformgeben und glatt streichen. Meine Springform ist 20×26 groß. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 175 °C/ Umluft: 150 °C) ca. 12-15 Minuten backen. Der Teig sollte bei der Stäbchenprobe noch nicht ganz durchgebacken sein, damit er extra saftig bleibt.
  4. Den Teig auskühlen lassen. Die Heidlebeeren im Topf auftauen und die Konfitüre unterrühren.
  5. Die Sahne mit dem Sahnefestiger steif schlagen dabei den Vanillezucker einrieseln lassen. Sahne unter den Frischkäse heben.
  6. Den Brownie aus der Form heben (oder stürzen, so wie ich). Die Creme auf dem Boden verteilen und die Heidelbeermischung darauf verteilen. In den Kühlschrank stellen bis es Zeit für Kaffee und Kuchen ist.

Guten Appetit!

 

 

von Claudia

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