Zeitloser Pasta-Traum: Klassische Lasagne Bolognese

Na gut, ich gebe es gerne zu: Ich liebe Pasta!!! Die vielen Variationen und gefühlt unendlichen Kombinationsmöglichkeiten finde ich einfach klasse. Trotz der kreativen Rezepte, die ich gerne ausprobiere, bin ich dennoch ein Fan von den Klassikern – allen voran der Lasagne!

In mehreren Schichten kombiniert bilden Hackfleisch, Nudelteig, Tomaten, Käse und meine geliebte Béchamelsauce ein wahres Gedicht. Wie kann man da widerstehen?

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Ich kann es nicht! 😀 Nach langer Abstinenz war es also wieder soweit: It’s time to Lasagne!

Da es so viele verschiedene Rezepte dafür gibt – ob Jamie Oliver, Kitchen Stories, Chefkoch oder viele Koch-Blogs – habe ich mal in meinem Schrank gekramt, um ein bisher unbekanntes Rezept zu suchen. Fündig wurde ich in der hintersten Ecke meines Schrankes: das Schul-Kochbuch von Dr. Oetker, das ich wohl zum Auszug damals geschenkt bekommen habe. Klassisch, einfach, definitiv machbar. Ist gebongt!

 

Für die Bolognese

300 g Thüringer Mett (ich nehme lieber 350 g 😉 )
2 Dosen stückige Tomaten à 400 ml
125 ml Gemüsebrühe
1 EL Tomatenmark
2 EL Olivenöl
2 Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
1 Handvoll frisches Basilikum
1 Lorbeerblatt
Salz, Pfeffer, Tabascosauce

Als erstes geht es ans Schnibbeln – nicht spaßig, aber notwendig. Wie der Lieblingskoch meines Vertrauens mir es gezeigt hat, verwandle ich die Zwiebeln und den Knoblauch in kleine Würfel (pssst, statt einer habe ich zwei Knoblauchzehen genommen – ich liebe Knoblauch). Dann zupfe ich frisches Basilikum von meinem Balkon, wasche und hacke es ebenfalls. Die Gemüsebrühe ist nebenher schnell angerührt. Dann hüpft auch schon das Thüringer Mett zum Öl in die Pfanne, welches ich mit der Gabel zerkleinere. An der Stelle ein Tipp: da noch einige Zutaten dem Mett Gesellschaft leisten werden, nehmt hier eine tiefere Pfanne, oder sogar einen Topf 🙂 Nun kommen nämlich die Zwiebeln und Knoblauchzehen dazu, die mitgedünstet werden. Sieht alles zum Anbeißen aus, wird das Ganze mit den stückigen Tomaten, dem Tomatenmark und der Gemüsebrühe abgelöscht. Sobald es zu köcheln beginnt, dürfen das Lorbeerblatt und das gehackte Basilikum darin schwimmen gehen. Nach ca. 5-10 Minuten köcheln schmecke ich alles mit Salz, Pfeffer und Tabasco ab und stelle es an die Seite. Den Ofen heize ich schon einmal auf 180 Grad Umluft vor.

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Für die Béchamelsauce

30 g Butter
25 g Mehl
300 ml Milch
200 ml Gemüsebrühe
200 g Gratin-Käse
Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Als erstes wird dafür eine Mehlschwitze angesetzt. Also Butter im Topf schmelzen lassen und dann Mehl gleichmäßig einrühren. Nun Milch und Gemüsebrühe langsam hinzugeben und bestenfalls klumpfrei verrühren – klappt natürlich nicht ganz, war ja klar… anschließend mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Schmeckt es lecker, wird ca. ein Drittel des Gratin-Käses nach und nach untergerührt, bis er vollends geschmolzen ist.

Jetzt darf auch schon geschichtet werden! Auflaufform her und ein wenig einölen. Als erstes kommt eine dünne Schicht der Bolognese auf den Boden. Deckend darauf kommt eine Schicht Nudel-Platten, dann erneut Bolognese und ungefähr 3 EL der Béchamel verteilt darüber. Dies wiederhole ich ein paar Male, bis ich ca. 4 Schichten habe. Nun den Rest der Béchamel sowie den restlichen Gratin-Käse darauf verteilen.

Ab in den Ofen damit! Die Lasagne darf nun rund 35 Minuten auf unterster Schiene im Ofen entspannen. Beim Rausholen aufpassen: die Form ist sauheiß und ziemlich schwer (Ich spreche da aus Erfahrung…)! Also kurz abkühlen lassen und dann heißt es: Guten Appetit!

 

Das Fazit

Das Rezept aus dem Schul-Kochbuch ist einfach zuzubereiten und muss sich meiner Meinung nach nicht vor Jamie Oliver & Co. verstecken. Uns hat es sehr geschmeckt und ich werde es abgewandelt sicher noch einmal zubereiten. Warum abgewandelt? Nun ja, das Verhältnis Bolognese und Béchamel passten nicht so gut. Während ich beim Schichten bei der Bolognese dachte „oh oh, das wird knapp!“, hatte ich viel zu viel Béchamel übrig (ich liebe zwar Béchamel, aber alles zu verwenden wäre doch abartig gewesen…). Beim nächsten Mal würde ich also wohl das 1 1/2 -fache der Bolognese und die Hälfte der Béchamel machen. Aber probiert’s gerne aus und sagte mir eure Meinung 🙂

 

 

von Juliane
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