Kulinarische Reise: Pide mit Hack & Feta

Zurück aus dem Urlaub klickte ich mich neulich durch die digitale Welt der Rezepte auf der Suche nach meinem nächsten Opfer. Meine vernachlässigte Küche blickte mich so anklagend an, da musste ich einfach etwas dagegen tun 😉 Bei meiner Recherche stieß ich auf ein Rezept für Pide mit Spinat und Käse vom Kleinen Kulinarium – das musste ich ausprobieren!

 

Orientalisch? Aber gerne doch!

Es heißt also nun ab in den Supermarkt und alle Zutaten sichern. Leider war ich zu spät dran und der frische Spinat war bereits aus… zum Glück habe ich aber noch frischen Rucola im Kühlschrank, der stattdessen dran glauben muss. Weil ich Lust auf etwas „Tomatiges“  habe und mein Mann Hackfleisch liebt, passe ich auch die Zubereitung der Füllung an 🙂  Zuhause angekommen habe ich also zuerst die 400g Hackfleisch mit Salz, Pfeffer, Cumin sowie Paprika gewürzt und gut durchgeknetet. Nun ab damit in den Kühlschrank, damit es nicht ekelig wird.

 

Folie1

Da der Teig für die Pide noch eine Weile ruhen muss, kümmere ich mich nun als erstes um den Schlingel. Das Mehl vom Typ 550 wiege ich also zuerst in meiner Schüssel ab und gebe das Salz dazu. Anschließend löse ich die Frischhefe und den Zucker im lauwarmen Wasser auf. Ausgestattet mit dem Knethaken lasse ich faulerweise – Schande über mein Haupt – meine Kitchen Aid auf unterster Stufe das Mehl mit dem Salz vermischen und gebe dann langsam die Wasser-Hefe-Zucker-Mischung dazu. Auf Stufe 2 knetet nun das liebe Maschinchen den Teig ca. 5-8 Minuten vor sich hin. Nach einem prüfenden Blick decke ich die Schüssel mit einem feuchten Küchentuch ab und stelle es an die Seite, damit der Teig rund eine Stunde gehen kann.

 

Folie3

Während der Teig also ein Nickerchen hält, kümmere ich mich um das Hackfleisch und seine Begleiter. Zuerst erhitze ich etwas Olivenöl in einer Pfanne und gebe meine heißgeliebte Chili-Knoblauch-Paste (scharf) hinzu. Nach dem verrühren kommt dann das Hack dazu, welches ich beim Braten etwas zerkleinere. Sobald es durchgebraten ist, folgt eine Dose stückige Tomaten und eine in Würfel gehackte Knoblauchzehe. Nun wird das Ganze mit Salz, Pfeffer und ein wenig Zucker abgeschmeckt und dann ein wenig köcheln lassen. Anschließend hebe ich den Rucola unter und stelle die Pfanne an die Seite. Nachdem ich den Feta in Würfel geschnitten und ihn ebenfalls an die Seite gestellt habe, widme ich mit nun wieder unserer Schlafmütze – dem Teig.

Folie2

Dieser ist bei mir nach etwas mehr als einer Stunde auf die doppelte Größe gewachsen. Ein wenig Mehl auf die Arbeitsfläche geschmissen, teile ich den Teig in vier gleich große Kugeln und lasse die Vierlinge noch einmal etwas ruhen. Nach Ablauf der Schonfrist werden alle Teiglinge länglich ausgerollt und auf zwei mit Backpapier präparierte Backbleche verteilt. Während der Ofen vorheizt, verteile ich mittig mit einem ca. 2 cm breiten Rand die Tomaten-Rucola-Hack-Mischung sowie die Fetawürfel auf dem Teig. Sieht alles hübsch aus, wird der Rand hochgeklappt, an den beiden Enden zusammengedrückt und mit einer Eigelb-Milch-Mischung bestrichen. Nun dürfen die vier Sozusagen-Fast-Pide im Ofen einen 15-minütigen Saunagang bei 250° C Ober-/ Unterhitze genießen. Anschließend noch ein kurzes Portraitfoto und dann heißt es: Guten Hunger! 😉

 

Und, wie hat es geschmeckt?

Sowohl optisch in Form eines Schiffchens, als auch vom Geschmack war ich sehr angetan von den Pide. Der Teig ist sehr lecker: nicht zu trocken und nicht zu hart. Die Füllung lässt sich je nach Vorliebe anpassen und war in meinem Fall natürlich ein Erfolg. Was ich im Nachhinein anders machen würde: bei der Zubereitung der Füllung würde ich die Tomatensoße noch etwas länger köcheln lassen, damit sie mehr Flüssigkeit verliert (dadurch suppt die Füllung nicht so durch den Teig und das Schiffchen lässt sich gut mit der Hand essen). Das Rezept werde ich sicherlich in verschiedenen Varianten noch einmal machen – als nächstes mit Crème Fraîche, Spinat und Feta!

Habt ihr noch Ideen für eine passende Füllung? Lasst gerne einen Kommentar mit euren Vorschlägen da 🙂

 

 

von Juliane
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