Urlaubsvorbereitungen – Ich nähe eine Strandtasche

— Update: Bild der Tasche in Action am Strand am Ende. —

Letzte Woche waren wir auf der Fête und haben gleich auch noch ein bisschen Geld in die Stadt getragen. Es ist ja Sale. So viel gespart! Wir wissen alle wie das läuft. Sale an, Gehirn aus. Und der Sommerurlaub ist ja auch im die Ecke. Was ich aber nicht gefunden habe, ist eine schöne Strandtasche.

Die Idee

Das macht aber gar nichts, ich habe ja schließlich eine Nähmaschine und Stoffreste. Wenn ich mir daraus eine Tasche nähe, dann ist die ja quasi umsonst und dann war das mit dem Shoppen auch okay, oder?

Als Grundlage habe ich die Schnitte „Handtasche Svea“ und „Umhängetasche Emily“ kombiniert und die Größen angepasst. Ich liebe die Schnitte vom Kreativlabor Berlin. Als absolute Nähanfängerin finde ich die detaillierten Bildanleitungen sehr hilfreich. Tatsächlich war es die Svea, die es mir so angetan hatte, dass ich gerne mit dem Nähen anfangen wollte.

Die Planung

Der Grundschnitt sollte immer noch die Svea sein, von der Emily habe ich die Henkel und die Innentasche übernommen. Außerdem ist die Tasche wesentlich größer und offen. Ich will ja schließlich nur meine Strandsachen rein schmeißen, da spare ich mir den Reißverschluss. Beim Stoff hatte ich richtig Glück. Ich habe einfach Reste genommen, die hier noch rumlagen und es hat tatsächlich in jedem Fall auf den Zentimeter genau gepasst. Normalerweise hätte der Stoff für den Boden nicht mehr gereicht und von der Zackenlitze würden 5 cm fehlen. Manchmal hat man anscheinend auch beim Nähen Glück.

Meine Kreation – eine Kombination aus Svea und Emily vom Kreativlabor Berlin

An die Nähmaschine

Das Nähen an sich war wirklich sehr einfach. Da ich mich ja schon an der Svea probiert habe, hatte ich sogar das Gefühl, dass ich weiß was ich da tue. Ich bin allerdings auch froh, dass die Zackenlitze jetzt endlich weg ist. Ich habe das Gefühl, dass wir keine Freunde mehr werden. Ich habe Zackenlitze genutzt um die Henkel etwas zu verschönern. Im Idealfall liegt die Zackenlitze genau so unter den Henkel, dass sie gleichmäßig raus schaut und zwar genau so, dass man die Naht dabei nicht sieht. Für mich ein Ding der Unmöglichkeit. Das Zeug wabbelt rum und bleibt nicht wo man es fest steckt und ich habe wirklich keine Geduld ständig nachzujustieren. Hat jemand eine Idee, wie es einfacher geht? Immer her damit. Am Ende ist sie wohl etwas schräg angenäht, aber was soll’s. Hier sind ein paar Impressionen vom Nähen.

Der Kater

Wie ihr seht, hatte ich tatkräftige Unterstützung von Coonie. Jedes Mal wenn ich aufgestanden bin, saß der kleine Frechdachs danach auf meinem Stuhl. Wir hatten uns dann zwischenzeitlich darauf geeinigt, dass er auf meinem Schoß sitzen darf, aber das war auf Dauer für uns beide ziemlich unbequem. Ich habe das „Problem“ dann mit einer Decke gelöst.

meine neue Strandtasche wartet sehnsüchtig auf ihren ersten Einsatz. Ich werde Beweisfotos nachreichen. Versprochen!

— Update: hier die Tasche live und in Farbe im Einsatz an Strand. —

 

 

von Claudia
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